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International Press Releases
Terra Madre Day: ein globales Fest lokaler gastronomischer Kulturen
 
Die vollständige Liste der bisher angemeldeten Veranstaltungen finden Sie hier:
www.slowfood.com/terramadreday

Am 10. Dezember versammeln sich die Mitglieder von Slow Food und die Beteiligten des Netzwerks Terra Madre in aller Welt, um den Terra Madre Day zu begehen. Gastronomische Feste, Themenmenüs, Bauernmärkte, Kulturveranstaltungen und Konferenzen sind nur einige der geplanten Initiativen für diesen dritten Terra Madre Day, mit dem Slow Food gute, saubere und faire Lebensmittel aus lokaler Produktion zelebrieren will. Nach dem derzeitigen Stand sind auf der Website www.slowfood.com/terramadreday 600 Events in 110 Ländern registriert, an denen 100.000 Menschen teilnehmen, aber die Zahl steigt stündlich.

In Europa beschäftigen sich viele Veranstaltungen mit der Zukunft der Landwirtschaft und der Rolle der jungen Bauern. In Rumänien diskutieren Politiker, Landwirte und der Nachwuchs in zwei öffentlichen Debatten über die Reform der GAP (Gemeinsame Agrarpolitik der EU), während in den Niederlanden junge engagierte Menschen aus ganz Europa an einer Konferenz zur GAP und einer Reihe von Workshops zu diesem Thema teilnehmen.

Von den USA bis Großbritannien mobilisiert sich das Netzwerk mit Menüs und Lotterien, um Spenden für die Tausend Gärten in Afrika zu sammeln, das ehrgeizigste Projekt von Slow Food für das laufende Jahr und Hauptziel des Terra Madre Day. Seit dem Projektstart im Oktober 2010 wurden bereits 400 Nutzgärten in 25 afrikanischen Ländern adoptiert. In einen dieser Gärten in Kenia treffen sich am 10. Dezember die Koordinatoren mit den Schulkindern, ihren Eltern und den Gemeinschaften, um sich gemeinsam der Bedeutung dieser Initiative bewusst zu werden. An diesem Tag werden Gerichte aus dürrebeständigen Anbauprodukten zubereitet und angeboten. Weitere Informationen über das Projekt Tausend Gärten in Afrika.

In Australien konzentriert sich Slow Food Brisbane auf die Ernährungssicherheit und die Verringerung der Lebensmittelverschwendung. Das Convivium bereitet ein Essen aus Lebensmitteln zu, die noch essbar, aber nicht mehr für den Verkauf in Supermärkten geeignet sind, um die Aufmerksamkeit der Verbraucher darauf zu richten, wie viele Produkte aufgrund des derzeitigen Produktions- und Vertriebssystems weggeworfen werden.

Eine Reihe von Workshops über biologische Landwirtschaft werden in Palästina in Hebron, Bethlehem, Ramallah und Jenin für Landwirte, Studenten und Gemüsebauern in den Anfängen organisiert. An der Universität Al Najah in Nablus und in Tulkarem gibt es ähnliche Treffen, allerdings mit den besonderen Schwerpunkten Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft.

In Indien, in Mawphlang im Bundesstaat Meghalaya, steht bei einem Fest der indigenen Gastronomie die Ernährungsvielfalt der Region im Mittelpunkt. Es sind pädagogische Workshops und Seminare zum Thema Essen geplant, welche auch die junge Generation ansprechen.

In Figueras in Spanien nehmen 18 Restaurants der Kampagne Km0 - einer Initiative zur Verwendung lokaler Produkte - an einem Wettbewerb mit Gerichten aus der lokalen Tradition teil.

Die Kinder der Schule in Candelaria auf Kuba feiern den Terra Madre Day, indem sie im Schulgarten Bäume pflanzen und ein Essen für die Bauern aus ihrer Gemeinschaft kochen.

Maniok, ein in Südamerika heimisches Produkt mit großer Verbreitung in den Entwicklungsländern, steht im Mittelpunkt der Initiativen von zwei Convivien in Brasilien. Sie wollen damit die Produktion von Maniokmehl unterstützen, die derzeit durch die zu restriktiven Gesetze bedroht ist.

Ein kulinarisches Fest in Almaty in Kasachstan ist den Apfelhainen gewidmet. Die letzten Waldgebiete, in denen die wilde Apfelsorte Sievers wächst, liegen in der Umgebung dieses Städtchens. In den letzten 30 Jahren ist die Fläche dieser Wälder um 20% zurückgegangen, und die Sorte ist jetzt vom Aussterben bedroht. Slow Food hat eine wesentliche Rolle beim Schutz dieses einzigartigen Bestandes, und der Terra Madre Day ist eine Chance, um dieser Apfelsorte und ihrer Bedrohung eine weltweite Resonanz zu verschaffen.


Weitere Informationen über Slow Food: www.slowfood.com

Weitere Informationen über Terra Madre: www.terramadre.org

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